Soziale Phobien: Prüfungsangst als Beispiel
Es geht also darum, den Übergang von Nervosität zu echter Prüfungsangst festzustellen. Von Prüfungsangst kann nämlich erst dann die Rede sein, wenn die Furcht vor der zu meisternden Aufgabe schon im Vorfeld derart blockierend wirkt, dass das Endresultat maßgeblich dadurch beeinflusst wird. Die Schwierigkeit in der Therapierung von Prüfungsangst fängt also schon damit an, dieselbe erst einmal zu erkennen; ein Vorgang, auf den unsere Praxis in Düsseldorf spezialisiert ist.
Panikattacken
Eine Panikattacke tritt meist spontan und in Ruhesituationen auf und äußert sich durch plötzliches Herzrasen, Taubheitsgefühle in Händen und Füßen, Bewegungszwang während des Anfalls, Todesgedanken, erhöhte Atemfrequenz, Übelkeitsgefühl, Druckgefühl auf der Brust, Schweißausbrüche und Schwindelgefühle. Oft haben Betroffene den Eindruck, dass sie gleich ohnmächtig werden oder gar einen Herzinfarkt erleiden. Eine Panikattacke ist an kein Ereignis gebunden und kann jederzeit und überall auftreten.
Die isolierte Panikattacke hingegen ist an eine bestimmte Situation oder Räumlichkeit gebunden, vor der die betroffene Person besonders Angst hat.
Beide Angststörungen können sich jedoch vermischen, da auch den nicht-isolierten Panikattacken nach der ersten Attacke die “Angst vor der Angst” zugrunde liegt, die die Betroffenen häufig an den Orten und Gegebenheiten festmachen, mit denen sie die Anfälle verbinden.
Sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber und suchen Sie sich gemeinsam Hilfe. In unserer Praxis in Düsseldorf sind wir auf Angst- und Panikpatienten spezialisiert und helfen Ihnen, wieder in einen normalen Alltag zurückzufinden.
Burnout Syndrom
Das Burnout Syndrom ist anders als vielleicht vermutet nicht nur bei Erwachsenen ein immer größer werdendes Problem. Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden unter dem Burnout Syndrom.
Das Burnout Syndrom kennzeichnet sich vor allem durch fortwährende Müdigkeit und Niedergeschlagenheit, neben vielen anderen Symptomen z.B.:
- Ihr Kind ist häufig lustlos und gereizt
- Kinder oder Jugendliche leiden unter Schlafstörungen
- Es treten desöfteren Konzentrationsstörungen auf
- Ihr Kind scheint hoffnungslos oder verzweifelt zu sein
- Kinder und Jugendliche leiden unter Depressionen
- Kinder oder Jugendliche suchen keinen Kontakt mehr zu Freunden, Familie und Gleichaltrigen
Das Burnout Syndrom kann bis hin zu körperlichen Beschwerden führen, wie häufige Magen- und Darmbeschwerden sowie Kopfschmerzen.
Treten eines oder mehrere Symptome nur gelegentlich auf, kann das noch als normale Folgen des Alltagsstresses verbucht werden. Sobald Sie jedoch regelmässige Veränderungen des Gemütszustandes Ihres Sohnes oder Ihrer Tochter bemerken und einige Symptome des Burnout Syndroms erkennen, sollten Sie einen Besuch unserer Praxis in Düsseldorf in Erwägung ziehen.
Mobbing in der Schule oder dem Verein
Viele Kinder und Jugendliche leiden heute unter dem sogenannten Mobbing, das in unseren Schulen immer mehr zum Problem wird. Werden die Zeichen nicht richtig gedeutet, kann das Kind oder der Jugendliche einen bleibenden Schaden davon tragen und mit den Folgen des Mobbings ein Leben lang zu kämpfen haben.
Woran erkenne ich, ob mein Kind gemobbt wird?
Es gibt eine Reihe von Symptomen, die beim Mobbing auftreten können, allerdings sind besonders vom Mobbing betroffene Kinder sehr in sich zurückgezogen, wenn es beispielsweise bei einem Gespräch mit den Eltern um dieses Thema geht. Die Angst, den sozialen Status bei Freunden, Verwandten oder gar den Eltern zu verlieren und als Verlierer dargestellt zu werden, überwiegt die Vernunft. Und so bemerken viele Eltern garnicht, dass ihr Kind ein Mobbing-Opfer ist.
Einige Eckpunkte & Symptome
- Das Kind ist häufig in sich zurückgezogen
- Appetitlosigkeit
- ständige innere Anspannung und Nervosität
- kaum Kontakt mit gleichaltrigen Kindern vorhanden
Sofern Eltern den Verdacht haben, dass ihr Kind gemobbt wird, kann ein Gespräch mit dem Klassenlehrer Klarheit schaffen. Bestätigt sich der Verdacht, ist professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Prüfungsangst
Die Angst vor Prüfungen ist bei Kindern und Jugendlichen weit verbreitet und gilt bis zu einem gewissen Grad als völlig normal. Einige Kinder und Jugendliche entwickeln jedoch zuviel Prüfungsangst, die vor allem gekennzeichnet sein kann durch
- Magen- und Darmprobleme
- Schlafstörungen
- übermässige Nervosität
- Appetitlosigkeit
- permanente innere Anspannung
Die Gründe für die Prüfungsangst sind meist nicht die Prüfungen oder Klassenarbeiten selbst, sondern die Angst vor den Folgen einer nicht bestandenen Prüfung oder einer schlechten Note. Bei der Prüfungsangst steht das soziale Umfeld des Kindes oder Jugendlichen im Vordergrund: Die Angst, von Freunden, Verwandten und Bekannten bei einem schlechten Ergebnis als Versager abgestempelt zu werden, steht im Vordergrund und bestimmt ab einem gewissen Grad sowohl das schulische als auch das private Leben.
Verlustangst bei Kindern und Jugendlichen
Als Verlustangst wird häufig eine panische Angst bezeichnet, die durch den noch nicht eingetretenen Verlust eines nahen Menschen ausgelöst wird. Hierbei muss es sich nicht zwangsläufig um einen absehbaren Verlust handeln.
Während sich bei Erwachsenen die Verlustangst auf den Partner bezieht, was durch “Klammern” gekennzeichnet ist, beziehen sich Ängste von Kinder und Jugendlichen eher auf die Eltern oder ein Elternteil.
Besonders häufig sind solche Verlustängste bei Kindern und Jugendlichen zu finden, die eine Trennung der Eltern miterlebt haben oder bei denen es beispielsweise einen Todesfall in der unmittelbaren Umgebung gab.